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doubleYOU body vitality

Erstaunlich aber wahr: Der moderne Mensch ist mit seinen Steinzeitgenen noch immer auf ein Leben als Jäger und Sammler programmiert - und somit kommt unser Körper mit einer Sache gar nicht zurecht: Bewegungsarmut. Das bedeutet, dass erst ein bestimmtes Maß an Aktivität das gesunde Funktionieren des menschlichen Körpers überhaupt ermöglicht. Umgekehrt heißt das, dass im bewegungsfaulen Körper Ausnahmezustand herrscht: Zuerst wird der Leistungs- und später der Gesundheitszustand von Herz, Kreislauf, Atmung, Stoffwechsel, hormoneller Steuerung, Muskulatur und in hohem Maße auch Funktion und Leistungsfähigkeit des Gehirns beeinträchtigt. Was oft als Vorgang des Alterns verstanden wird, ist tatsächlich in hohem Maße das Resultat von Inaktivität.

Die Realität zeigt, dass die meisten Menschen heute einen Großteil ihres Tages sitzend verbringen. So ist es kein Wunder, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Bewegungsmangel zum Gesundheitsrisiko Nr. 1 erklärt hat.

Die gute Nachricht ist, dass wir es selbst in der Hand haben, dem entgegen zu steuern. Eine große Zahl von Studien hat eindeutig ergeben, dass regelmäßige körperliche Aktivität mit einem verringerten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Gedächtnisschwund, Diabetes, Fettleibigkeit, Depression und Krebs verbunden ist. Doch nicht nur Krankheiten - vor allem auch emotionale Verstimmungen können mit körperlicher Ertüchtigung meist besser behandelt werden als mit teuren und ungesunden Medikamenten.

Somit ist Bewegung nicht nur eine nützliche Zugabe, um die Gesundheit zu verbessern, sondern vielmehr die Voraussetzung für das normale Funktionieren des Menschen und der entscheidende Faktor zur Erhöhung der Lebensqualität. Aus diesem Grund ist moderates Ausdauer- und Beweglichkeitstraining das Leitmotiv der doubleYOU-Methode und meiner Seminare und Coachings.

Da der erste Schritt meist der entscheidende ist, dieser aber aus Angst vor Überforderung oft aufgeschoben wird, bringe ich Sie mit einer Kombination aus Lauftraining/Nordic Walking und Yoga auf sanfte und schonende Art in Schwung.

Nordic Walking

Wer nicht gleich mit dem Joggen anfangen möchte, übergewichtig ist oder Gelenkprobleme hat, für den ist Nordic Walking ideal.

Nordic Walking ist ein effektives Ganzkörpertraining, das sich sowohl für Menschen, die lange keinen Sport gemacht haben als auch für Sportler eignet. Denn Nordic Walking kann locker wie ein Spaziergang oder auch richtig anstrengend sein. Je nach Lust und Laune, je nachdem wie es um die eigene körperliche Konstitution und das sportliche Niveau steht, lässt sich das Training sehr gut variieren. Wer die Belastungen steigern will, verstärkt einfach den Stockeinsatz, erhöht das Tempo oder wählt ein anspruchsvolleres Gelände.
Ein weiterer Vorteil ist, dass das sanfte Outdoor-Training leicht zu erlernen ist und überall ausgeführt werden kann, zu jeder Jahreszeit. Es trainiert 90 Prozent aller Muskeln, schont dabei die Gelenke, löst Verspannungen und lässt überflüssige Pfunde purzeln. Wer regelmäßig trainiert, kann ähnliche Trainingseffekte erzielen wie durch Laufen.

Yoga

Durch vielfältige Yogaübungen (Asanas) und Bewegungsabläufe lernen die TeilnehmerInnen, ihren Körper (wieder) besser wahrzunehmen. Sie erfahren, wie er auf Anforderungen und Stress reagiert, wo die  Anspannungen sitzen und welche Übungen ihnen persönlich gut tun. Die Übenden erlangen ein besseres Körpergefühl, werden kräftiger, flexibler und beweglicher. Zudem wird der Atem durch spezielle Übungen (Pranayama) wieder lang, tief und regelmäßig, was reinigend und entschlackend wirkt und Stress und innerliche Unruhe wirksam abbaut.

Lauftraining und Yoga

Auf den ersten Blick haben Lauftraining/Nordic Walking und Yoga wenig gemeinsam, aber sie ergänzen sich ideal. Ein kombiniertes Training aus beiden Sportarten ist optimal für Ausdauer, Kraft und Flexibilität. Eine Sportart profitiert von der anderen - und das bringt die größten Gewinne wie

- mehr Ausdauer: Herz und Kreislauf kommen beim Laufen effektiv auf Trab. Das wirkt sich auch positiv bei der Durchführung der Yoga-Übungen aus. Muskelpartien, die beim Laufen extrem beansprucht werden, werden durch Yoga gedehnt und regeneriert. Damit wird das Körpergefühl erheblich verbessert.

- vertiefte Atmung und Sauerstoffplus: Beim Laufen ist man an der frischen Luft, erlebt die Natur und kann seine Sinne nach außen richten. Beim Yoga wird durch die speziellen Atemübungen (Pranayama) die Atmung tiefer, ruhiger und rhythmischer. Zudem sorgen die verschiedenen Körperhaltungen für mehr Platz im Brustkorb so dass die Lunge besser Luft aufnehmen kann, was mehr Laufleistung bringt.

- Regeneration und Selbstheilung: Pranayama und Entspannung beim Yoga beschleunigen die Selbstheilungskräfte sowie den Abbau von Milchsäure und Schlackenstoffen, die beim Laufen entstehen. Zudem wird der Schlaf tiefer und die Erholung dadurch größer. So ist man auch wieder schneller fit fürs Laufen.

- bessere Körperhaltung: Yoga verbessert das Körpergefühl und fördert eine aufrechte Haltung. Fehlhaltungen können korrigiert werden und verschlimmern sich durch das  Laufen nicht. Yoga steigert die Beweglichkeit und kräftigt die Beine, Hüften, Bauch und Rücken, was sich wiederum positiv auf das Lauftraining auswirkt.

marion wollinsky